ein Projekt des MSW-Welten Verlags
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Die Kreuzüge und der Deutschorden

Die Kreuzzüge im Namen Gottes waren blutige Schlachten und richteten sich zwischen 1095/99 und dem 13. Jahrhundert in erster Linie gegen die Muslime im sogenannten Orient. Sie wurden von der Kirche sanktioniert, die diese Kreuzzüge religiöse untermauerten. Später wurde der Begriff Kreuzzug auch von den Päpsten als Kampf gegen politische und religiöse Gegner aufgerufen.
Obwohl 1099 Jerusalem erobert wurde, waren nachfolgenden Kreuzzügen wenig Erfolg beschieden. 1291 war der Spuk der Kreuzfahrer mit dem Fall der letzten Festung bei Akkon vorbei. Anfangs nannten sich die Ritter „peregrini“. Der Begriff sollte die bewaffnete Pilgerfahrt in das „Heilige Land“ betonen. Der Begriff „crozada“ kam um 1213 auf, im 15. Jahrhundert „croisade“. Der heutige Begriff Kreuzzug ist modern. Das Heilige Land wurde als Beginn der Menschheit laut Bibel aufgefasst.

Augenzeugen berichteten über den Fall Jerusalems 1099:
„Alle Feinde, die sie (die Kreuzfahrer) finden konnten, streckten sie mit der Schärfe ihrer Schwerter nieder, ohne auf Alter oder Rang Rücksicht zu nehmen, und es lagen überall so viele Erschlagene und solche Haufen abgehauener Köpfe umher, dass man keinen anderen Weg oder Durchgang finden konnte als über Leichen.“

Das vorliegende Lexikon, mit ausführlicher Zeitleiste, hat natürlich keine Gewähr auf Vollständigkeit oder gar auf Richtigkeit. Manche der Daten sind widersprüchlich angegeben.
Dennoch wurden sehr viele Daten von 806 bis 1700 eingetragen. Weitere Artikel werden gerade erarbeitet und nach Prüfung eingepflegt.

Quelle:
welt.de, Florian Stark

Kreuzritter, Szene aus der Ausstellung in der Saline 2011
(Foto: Michael Waldow)